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Mittwoch, 20. Juli 2016

MMM - Neuer Waxprint-Rock

Am vorletzten Samstag war ich gemeinsam mit 7 nahverrückten Damen in dem tollen Kölner Waxprintladen und habe mich ausführlich umgeschaut. Und fühlte ich mich von der Fülle der vielen Farben und Muster und nicht zuletzt auch von der tollen geballten Nähnerd-Inspirationskraft ein wenig überfordert und habe ewig gebraucht, um mich für zwei (!) Stoffe zu entscheiden. Einen Coupon habe ich mit Susi geteilt, die zu meinem Glück oft auf ähnliche Farben wie ich zugeht.

Geplant hatte ich eigentlich einen weiteren Maxirock, aber als ich den Stoff so zu hause liegen sah, habe ich mich doch um entschieden. Der Stoff gefiel mir so gut, dass ich gerne einen Rock wollte, den ich bei vielen Gelegenheiten und auch im Büro tragen kann, da fällt ein Maxirock einfach durch’s Raster. Stattdessen fiel mir dieser Burda A-Linienrock wieder ein.

Das Puzzeln Zuschneiden war etwas aufwändig, da ich versucht habe, die einzelnen Bahnen in etwa im Musterverlauf zu zuschneiden. Genäht war der Rock dann schnell, allerdings passte er nicht – da fehlten doch so 1-2 cm im Umfang. Ich weiss nicht, ob ich über Nacht zugelegt habe – ich hoffe einfach mal, bei diesem Kurzgrößenschnitt fehlten mir ein paar Zentimeter zwischen Hüfte und Taille. Wie auch immer, zum Glück ist es ja ein A-Linienrock, der nach unten hin weiter wird. Also habe ich ihn ein Stück nach oben gezogen bis er in der Taille passte. Dadurch fehlte natürlich unten ein wenig Stoff, sprich ich hatte einen Minirock. Ich war ganz kurz frustriert, bis mir einfiel, dass die Motive auf dem Stoff von unten nach oben größer werden und ich nun quasi eine Borte unten anbringen kann. Begeisterung machte sich breit… Einmal mehr bewahrheitet sich die These, dass aus ungeplanten „Mißgeschicken“ oft die besten Ideen entstehen.

Lange Rede, kurzer Sinn – hier kommt mein neuer Waxprint-Rock:











Der MeMadeMittwoch wird heute von Frau Crafteln in einem echt tollen "Waxirock" präsentiert - ich sehe, ich brauche unbedingt auch noch einen...

Mittwoch, 13. Juli 2016

MMM - Sommerbluse(n)

Beim MMM zeige ich heute eine bzw. zwei sehr geliebte Blusen. Schon vor ein paar Wochen habe ich zwei Bellahs genäht, eine aus dem schönen Ananas-Viskosestoff von Stoff und Stil wie Constanze und eine aus einem Flohmarktfund unbekannter Zusammensetzung. Die Ärmel der Ananasbluse habe ich ein klein wenig zu kurz zugeschnitten, daher habe ich statt der Umschlagvariante ein Gummiband eingezogen. Bei der zweiten Bluse habe ich daran gedacht und die Ärmel etwas länger gelassen, so kann ich sie umschlagen und sie ist noch ein wenig luftiger und lässiger.

Die Bluse hat oben an den Schultern jeweils 3 kleine Falten, die je nach Vorliebe abgesteppt werden können oder auch nicht - bei mir nicht… Vorne ist eine Knopfleiste und der Saum ist unten schön abgerundet, sprich Vokuhila. Bis auf die Ärmeleinsätze habe ich französische Nähten gemacht, damit bei den dünnen Stoffen die Versäuberung nicht durchscheint.

Diese Art Oberteile finde ich genial, sie passen zu fast jeder Außentemperatur und lassen sich mit Jeans oder Stoffhose mit oder ohne Blazer ganz einfach stylen. Wenn’s nicht ganz so heiß ist und ich die Bluse zur Jeans trage, stecke ich gerne den vorderen Saum in den Hosenbund. Oder an einem heißen Tag mit Stoffhose und locker über der Hose getragen…






Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim mittwöchlichen MMM-Stöbern…

Samstag, 9. Juli 2016

Freizeitkleidung

Seit einiger Zeit lebt mein Blog eigentlich nur vom MeMadeMittwoch, was einerseits toll ist, andererseits fallen aber auch viele Sachen durch’s Raster. Denn die Fotos mache ich meistens Dienstags im Büro und da unterliege ich doch ein wenig dem Dresscode. Obwohl das hauptsächlich nur meiner eigenen Einteilung entspricht, denn ich mag manche meiner Kleidung aus verschiedenen Gründen nicht im Büro tragen und ziehe manches umgekehrt nicht wirklich am Wochenende an. So habe ich die wahrscheinlich etwas altmodische Einteilung in Büro- und Freizeitkleidung.
Ich trage Kleider, weite Röcke, Stoffhosen und weiße Blusen eigentlich selten bis nie in der Freizeit. Dagegen schaffen es Maxiröcke, Jeansjacke, Sweatshirts, Jerseyhosen und Tunikas meistens nicht ins Büro. Und spielen deshalb auf meinem Blog auch nur eine untergeordnete Rolle, was schade ist, denn ich mag sie eigentlich genauso gerne.
Deshalb habe ich mir vorgenommen, in der nächsten Zeit immer mal wieder ein paar meiner Freizeit- und/oder Urlaubskleidung zu zeigen. Den Anfang macht dieser sehr geliebte Maxirock aus Waxprint, mit dem ich heute mit einigen Nähstammtischdamen den Kölner Waxprint-Laden gestürmt und Nachschub gekauft habe:




  
Es ist der Fumeterre-Rock von Dear and Doe, der aufgrund der 8 Bahnen eigentlich nicht ganz so optimal für große Muster ist. Trotz Stückelmuster gefällt mir mein Waxprint-Rock aber sehr gut, denn ich mag den Kontrast zwischen dem eher sportlichen Schnitt und dem großen Muster. Ich habe die Variante mit dem vorderen Reißverschluss genäht, allerdings auf die Taschen verzichtet. Und ich habe an den Rockbahnen ab der Hüfte deutlich abgenäht, da war mir dann doch zu viel Weite. Der Stoff ist übrigens der Bruder dieses Modells von Karin, die daraus auch einen tollen Maxi-Rock genäht hat. Da gehe ich doch gleich auch noch zur Waxprint-Linkparty

Mittwoch, 6. Juli 2016

MMM mit Dirnd-Faltenrock

Eigentlich wollte ich heute ein neues Anna-Dress mit V-Ausschnitt und halbem Tellerrock zeigen, aber der Ausschnitt hat sich als so weit/labberig/abstehend gezeigt, dass das Kleid eigentlich untragbar ist. Auch nachträglich aufgebrachte Bügeleinlage auf den Belegen hat daran leider nichts geändert. Gut, zeige ich eben etwas anderes… 

Immer mal wieder begegnete mir auf Trödelmärkten so ein Vintage-Dirndl aus schwarzgrundigem Stoff mit rot-pinken Röschen darauf, allerdings immer in sehr kleiner bzw. Kindergröße. Vor ein paar Wochen fand ich auf einem Trödelmarkt genau diesen Stoff und natürlich musste er mit. Es war ein ca. 1 x 2 Meter langes Stück und noch völlig unbenutzt. Der Stoff ist von der rechten Seite ziemlich feste Baumwolle und auf der Rückseite angerauht wie Flanell. Dadurch fällt er ziemlich schwer und ist auch recht dick – für heiße Sommertage also eher ungeeignet.

Genäht habe ich daraus den Faltenrock (Modell 9) aus der Fashion Style 3/2016. Eigentlich soll der Rock ja asymmetrische Falten haben, aber das ist nicht so ganz gelungen. Sehr wahrscheinlich habe ich beim Stecken der Falten einfach nicht mehr in die Anleitung gesehen und so sind meine symmetrisch (oder zumindest erkenne ich die Asymmetrie nicht). Wobei Vorder- und Rückseite unterschiedlich fallen, so dass ich aus optischen Gründen entschieden habe, den seitlichen Reißverschluss regelwidrig auf der rechten Seite zu tragen. Aufgrund der Flanellrückseite ist der Rock außerdem komplett gefüttert. 





Und hier geht’s zu den anderen Teilnehmer/innen des MeMadeMittwoch, der uns heute von Nina in einer wunderschönen Kombination aus Tellerrock und Top präsentiert wird.