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Mittwoch, 15. Februar 2017

too much energy..

... hat mein neues Helmi-Dress von Named Patterns!

Mein erstes Probe-Helmi habe ich letzte Woche aus einem etwas dickeren Plastik-Karostoff genäht und dabei dummerweise das Aufeinandertreffen der Karos bei den Ober- und Unterteilen des Kleides nicht berücksichtigt. Und so ist ein Versatz von ca. 0,5 cm vom Oberteil zum Rockteil entstanden, was nun etwas merkwürdig aussieht. Außerdem ist der Stoff etwas zu schwerfällig und das Kleid eine Nummer zu groß. Aber mit langer Jacke drüber finde ich es trotzdem noch tragbar.

Am Wochenende habe ich nun das „richtige“ Kleid in einer kleineren Größe zugeschnitten und genäht. Es hat alles super funktioniert bis auf die Knopflöcher, die meine Maschine zumindest momentan einfach nicht vernünftig nähen will. Also mussten Kam Snaps ran. Das Kleid hat mir schon sehr gut gefallen und voller Vorfreude habe ich es übergezogen – und hatte einen klebrigen Stofffetzen um mich. Der Stoff lädt sich elektrostatisch auf und klebt am Körper, an Strumpfhosen, Unterröcken und überhaupt allem fest!! Eigentlich war ich überzeugt, bei dem Rest, den ich vor Jahren mal bei Karst.dt gekauft habe, handelt es sich um eine wunderbare Viskose-Webware mit lila-schwarzem Krawattenmuster. Hm, die Aufladung spricht eher nicht dafür… Also habe ich das Teil erstmal in die Waschmaschine gesteckt und mit Bügelhilfe gebügelt, in der Hoffnung, damit diese Aufladung in den Griff zu bekommen. Und tatsächlich, heute morgen beim Anziehen war alles gut. Aber leider musste ich für den Weg zur Arbeit einen Wollmantel überziehen und als ich im Büro ankam, war ich - wie man sieht - wieder voll aufgeladen...








Da mich diese Kleberei extrem nervt, werde ich wohl aus dem Kleid eine Bluse machen und das Vorderteil in die Hose stopfen. Und ein drittes Helmi Dress nähen, denn den Schnitt mag ich. Irgendwie lässig, cool und gut kombinierbar. Stay tuned…

Und schaut schon einmal beim MeMadeMittwoch vorbei, der heute zum letzten Mal von Lucy in einem tollen Wollmantel präsentiert wird. Auch Dir, liebe Lucy, vielen vielen Dank für die Arbeit und das Herzblut, das Du in den MMM gesteckt hast!

Mittwoch, 1. Februar 2017

MMM 03/2017


Der Januar war nähtechnisch gesehen semi-erfolgreich. Es gibt ein paar Projekte, die mich nicht so richtig überzeugen oder die ich noch einmal überarbeiten müsste. Exemplarisch sei mal der Maxi-Mantel, ein Talvikki-Sweater und ein gelbes Kleid aus der aktuellen La Maison Victor genannt. Alles keine Teile für die Tonne, aber eben auch nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Fragt sich, woran das liegen könnte. Ich werde kaum über den Jahreswechsel meine Nähfähigkeiten eingebüßt haben, also muss das Problem woanders liegen. Vielleicht haben sich meine Wahrnehmung und/oder meine Ansprüche geändert und es ist an der Zeit, mein bisheriges Vorgehen mal zu überdenken und an der einen oder anderen Stelle anzupassen. Als bekennende Nähschlampe bin ich bei vermeintlichen Kleinigkeiten nicht so genau, muss dann aber mit nötigen Anpassungen oder Ungenauigkeiten leben. Vielleicht hat sich dieses Vorgehen überholt? Es besteht höchst wahrscheinlich keine Gefahr, dass ich künftig Pingel-Inge Konkurrenz mache, aber genaues Abmessen der Nahtzugabe oder Passzeichen übertragen wäre ja mal ein Anfang...  Davon abgesehen fehlt mir aber gerade auch ein wenig das Gefühl, in welcher Kleidung ich mich wohlfühle und ich momentan als zu mir passend betrachte. Also probiere ich noch ein bisschen herum und halte Euch auf dem Laufenden…

Heute aber erst einmal ein „alter Hut“, sprich mein Weihnachtskleid 2015. Aus taupe-farbener Elastik-Spitze und hellbraunem dünnen Wolljersey habe ich ein Kleid nach dem Schnitt Ella
genäht. Ich habe Ober- und Unterkleid getrennt verarbeitet und nur am Halsausschnitt und in der Taille verbunden. Leider hat der Stoff nur für Ärmel bis zum Ellbogen gereicht, aber dank des kuscheligen Wolljerseys ist es mit Strickjacke drüber trotzdem im Winter tragbar.







Tolle selbst genähte/gestrickte Kleidung gibt es auch heute wieder beim MeMadeMittwoch zu bestaunen, wo Karin heute leider zum letzten Mal als Crew-Mitglied vortanzt. Liebe Karin, vielen Dank für die viele, viele Arbeit und das Herzblut, das Du in den MMM gesteckt hast - schade, dass Du das Team verlässt! Dies gilt natürlich auch für die übrigen beiden "Aussteiger" - Ihr habt das alle ganz toll gemacht und uns jeden Mittwoch diese wunderbare Plattform geboten- danke!